top of page
Exoten
Die Exoten sind der Ganze Rest, den man nicht zu Haar- oder Federwild einteilen kann. Dazu gehören beispielsweise das Zebra, das Krokodil oder auch das Bison. Wir stellen euch das Känguru näher vor.
Das Känguru ist in der Wildküche ein eher ungewöhnliches Tier, aber kulinarisch sehr spannend. Sein Fleisch ist extrem mager, klar im Geschmack und erinnert leicht an Reh, nur etwas süßlicher. Weil es so wenig Fett enthält, braucht es eine präzise Zubereitung. Ideal ist eine niedrige Kerntemperatur, damit es saftig bleibt und seine feine Aromatik zeigt. Besonders beliebt sind Filet und Nierstück, die sich sautieren oder sogar roh verarbeiten lassen. Kräftigere Stücke eignen sich eher zum Schmoren.
In der Nutzung gilt das Känguru als ökologisch sinnvoll, da die Tiere frei leben und bestimmte Populationen kontrolliert entnommen werden. Dadurch entsteht ein Fleisch, das nicht aus intensiver Tierhaltung stammt und eine gute Umweltbilanz hat.
Theoretisch zeigt das Känguru, wie moderne Wildküche funktionieren kann: naturbelassen, nachhaltig und technisch anspruchsvoll. Es verbindet kulinarische Präzision mit einem Produkt, das die australische Landschaft und ihre Eigenheiten widerspiegelt.
Projektart
Beschreibung
Datum
September 2026
Standort
Zug

01
Exoten

01
Image by John Torcasio

02
Image by Iván Lojko
bottom of page